Präambel:

Viele Verarbeitungsvorgänge in Industrie und Handwerk finden heute in sich drehenden Trommeln statt. Diese Trommeln haben entweder sog. Mitnehmer an den Innenwandungen oder eingebaute Rührer. Ein zufälliger Teil des Produkts wird durch die Mitnehmer angehoben oder verdrängt, und gleitet dann über den Mitnehmer hinweg. Der Vorgang wird so häufig wiederholt bis alle Elemente erwischt, und das gewünschte Ergebnis erreicht wurde. In dieser Art wird bislang getumblet, gerührt, geknetet, gemischt, vermengt, etc. Der Vorgang dient meist der Produktkonditionierung für die Weiterverarbeitung. Die Gräte fassen häufig mehrere hundert Liter oder auch einige Kubikmeter. Je nach Produkt kann ein Bearbeitungsvorgang viele Stunden in Anspruch nehmen.

Die Innovation
  • Der Prozessbehälter unseres Verfahrens dreht sich nicht.
  • Es sind keine Rührer oder dergleichen notwendig.
  • Der Prozessbehälter fährt (Translation) mit hoher Beschleunigung (1- 50g) entlang einer Bahnkurve
  • Das gesamte (!) Prozessgut befindet sich im Dauereingriff (nicht nur die Portion am Rührer/Mitnehmer/Knethaken)
  • Es werden volumetrisch Scherkräfte eingeleitet und eine sehr gute Durchmischung erreicht
  • Die Bahnkurve ist frei einstellbar – passend zum Produkt (Lissajous-Figur)
  • Die Beschleunigungskurve ist frei einstellbar – passend zum Produkt (N-Schleifendurchläufe pro Sekunde)
Die Auswirkungen
  • Wir sind schnell, sehr schnell – bis zu 120fach!
  • Wir können Industriell Losgröße 1 Fertigen.
  • Wir schaffen sehr hohen kontinuierlichen Durchsatz (>> t/h)
  • Wir können nun bei verbesserter Logistik Inline und bedarfsgerecht Produzieren
  • Prozessbehälter und Maschine sind baulich Klein. Kaum größer als zwei Europaletten.
  • Es sind sehr schnelle Produktwechsel möglich weil die Prozessbehälter schnell gegen Frische getauscht werden können.
  • Wir können während des Prozesslauf auf sich verändernde Produkteigenschaften eingehen (Mischen → Kneten → Rundwirken) indem wir die elektronicsh gesteuerte Kurvenform anpassen
  • Der Prozessbehälter ist mit einem einfachen Deckel verschlossen und kann einfach evakuiert, oder mit technischen Gasen beaufschlagt werden.
  • Wir verwenden keine Rührer, Knethaken, Pflugschar, Paddel, Mitnehmer, Schaber etc.
  • Der Prozessbehälter selbst ist das Mischinstrument
  • Die Prozessbehälter sind leicht zu tauschen und zu reinigen
  • Der Produktaustausch im Prozessbehälter ist zu automatisieren
  • Der Prozessbehälter kann sehr schnell evakuiert werden oder mit technischen Gasen unter Überdruck arbeiten
  • Der Prozess ist staubfrei/kontaminationsfrei

 

Videos gibt es weiter unten und auch auf unserem Youtube Channel

Um herauszufinden ob auch Ihre Produkte von diesem neuartigen Verfahren profitieren, reservieren wir Ihren gerne Prozesszeit. Richten Sie Ihre Anfrage bitte an info@hs-tumbler.de

Links: Im Video ist eine von vier lastsymmetrisch angeordneten Behälterhalterungen zu sehen. Es wird kein Prozessgut verarbeitet. Das Gerät ist in dieser Ausführung als Laborgerät für die Erprobung entwickelt worden. Um tatsächlich Prozessgut zu verarbeiten, wird das Prozessgut in einen Prozessbehälter gegeben und in die gezeigte Halterung gesteckt. Die Prozessbehälter können zukünftig automatisiert gefüllt und entleert werden.

Rechts: Zu sehen ist die Herstellung eins Pizzateigs. Der neue Prozess eröffnet die Möglichkeit Kundenspezifische Produkte erst bei Bedarf zu erzeugen. Wahrscheinlich funktioniert das Verfahren für eine Vielzahl von unterschiedlichen Teigen – vom Brötchen bis zum Roggenbrot.
Die im Video verwendete Musik: GEMAfreie Musik von TerraSound